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LSC Dillingen in Südafrika

Vom 02.01.2019 bis zum 13.01.2019 ergriff eine kleine Gruppe unseres Vereins die Chance, ein Fliegerlager in Harrismith, Free State, Südafrika zu verbringen und dabei ein fliegerisch-freundschaftliches Verhältnis zum Gastgeber-Verein – Howick Gliding Club – aufzubauen. Entgegen aller Erwartungen und Vorhersagen des Wetters genossen wir größtenteils Sonnenschein und gute Thermik, sodass nur zwei Nachmittage für kulturelle Erkundigungen eingeplant wurden. Trotz der ungewohnt höheren Lage des Platzes, der trockeneren Luft und den Einweisungen in andere Verfahren, blieb auch der Spaß mit der K7, K13, dem Astir und einem Falken nicht auf der Strecke.
Die weit ausgedehnte, naturbelassene Landschaft und das Fliegen an den Hängen und Gebirgsketten sind Erfahrungen, die auch nach der Heimkehr im Gedächtnis bleiben.Des weiteren organisierten die Gastgeber für uns eine Safari-Tour zur Besichtigung der Big Five (der fünf gefährlichsten Tiere Afrikas) und einen Nachmittag, an dem wir (gerettete) Löwen und ihr Verhalten hautnah erleben und zu verstehen versuchen konnten. Auch über das Organisatorische hinaus, stießen wir auf eine außerordentliche Gastfreundschaft, die nur noch schwer zu übertreffen war.
Auf lange Flugtage und Kulturerlebnisse folgten gemeinsame Abende am Gastplatz mit traditionell südafrikanischem Essen und humorvoller deutsch-südafrikanischen Gesellschaft, die unter anderem unsere Englisch-Kenntnisse forderten bzw. lustige Konversationen förderten.
Nach einer herzlichen Verabschiedung trennten sich auch die Wege unserer Gruppe; ein paar von uns traten den Heimweg an, wohingegen der Großteil weitere Abenteuer in Richtung Kapstadt suchte.

Bildhafte Hänge im nahen Umkreis des Platzes boten uns eine einzigartige Flugerfahrung. Im Vergleich zu der gewohnten Thermik an unserem Platz, die hauptsächlich durch das Aufsteigen erwärmter Luft zu Stande kommt und in ihrer Intensität relativ stark variieren kann, war die am Hang zu findende Thermik meist ziemlich stark und verlässlich (üblich in Dillingen: 1-4m/s in Variation, in Harrismith oftmals über 6m/s). Dieser Effekt ist den den Hang hinauf strömenden Winden zu verdanken und somit umso stärker mit zunehmender Windgeschwindigkeit. Gerne ließen wir uns dazu verleiten, die Thermik voll auszunutzen, wobei ab 12000ft, sprich 6500ft über Grund bzw.  10000ft über dem Meer, Vorsicht geboten war, da ab einer solchen Höhe Sauerstoff angelegt werden muss. Weiterhin waren die Turbulenzen, proportional zur Thermik, ebenfalls ausgeprägter als das, was wir kennen, und konnte in Kombination mit der, durch den weiten Horizont, sensibilisierten Höhenwahrnehmung auf junge Piloten/Gäste eindrucksvoll wirken. In dem Zusammenhang ganz zu schweigen von der gefiederten Gesellschaft, die ab und an Gefallen an den Tragflächen als Reisegelegenheit finden konnte

Der Falke brachte den Motorfliegern viel Freude, vor allem, da es viel in unmittelbarer Nähe zu entdecken gab. Während die Segelflieger an manchen Tagen relativ stark von den Hangaufwinden abhängig waren, war es kein Problem, mit dem Falken die lange Gebirgskette und den Staudamm auf der anderen Seite des Platzes zu erkunden.

 

„Buschflieger“ treffen auf „die Deutschen“ - ein voller Erfolg!

Bis bald!

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