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Modellflug

Freiflug

Flugmodelle ohne Fernsteuerung, Wettbewerbsmodelle als Segler, mit Gummi- oder Motorantrieb

Saalflug

Extrem leichte Modelle mit Gummiantrieb, Gewichte von drei bis unter einem GrammFreiflug und Saalflug sind Wettbewerbssportarten. Die Zeit, die die Modelle im Flug erreichen, wird gestoppt; die Bestzeit gewinnt.
Die Mitglieder der Freiflug- und Saalfluggruppe des LSC Dillingen haben schon Siege bei Wettbewerben in Deutschland, Frankreich, Belgien und der Schweiz errungen.
Für die Konstruktion der Modelle gelten Vorschriften, so wie beispielsweise beim Kugelstoßen die Kugel genau 7,25 kg wiegen muß. Es gibt ca. 20 verschiedene Klassen im Freiflug und Saalflug. Bei uns werden hauptsächlich die beiden folgenden praktiziert:

Freiflug – Coupe d`Hiver

Das Modell muß mindestens 70 Gramm wiegen. Es hat einen Propeller, der von maximal 10 Gramm Gummi angetrieben wird, welcher mit einer Handbohrmaschine auf etwa 300 Umdrehungen aufgezogen wird. Die Motorlaufzeit beträgt ca. 30 Sekunden bei 60 Meter Steighöhe. Die Modelle sind ca. einen Meter lang und haben auch diese Spannweite.
Bei Wettbewerben werden 3 oder 5 Wertungsflüge durchgeführt; die Maximalzeit ist 2 Minuten pro Flug, der Flug wird durch Zeitschalter beendet, damit das Modell nicht nach Paris fliegt. Die Addition der Zeiten ist die Wettbewerbsleistung, bei Zeitgleichheit gibt es ein Stechen.

Saalflug – F1D Beginner

Die Spannweite des Modells beträgt maximal 46 cm, das Gewicht mindestens 3 g, bei höchstens 1,5 g Gummi. Die Modelle sind allerdings sehr lang -bis 90 cm- und haben sehr große Leitwerke und sehr breite Flächen (über 20 cm). Die geflogenen Bestzeiten bewegen sich um 11 bis 12 Minuten in einer Turnhalle. Anfänger erreichen auch schon 7 Minuten.
Bei Welt- und Europameisterschaften wird ab 2001 mit neuen Mikrofilmmodellen geflogen:

  • 55 cm Spannweite
  • 1200 Milligramm Gewicht
  • 500 Milligramm Antriebsgummi

Mikrofilm ist nur halb so dick wie die dünnste in der Industrie hergestellte Folie. Ein Quadratmeter wiegt 450 Milligramm. Zum Vergleich:
Modell und Antriebsgummi wiegen genau soviel wie ein Pfennigstück.
Deutscher Meister wurde 1997 Lutz Schramm (Rechts im Bild), LSC Dillingen, mit einem Rekord von fast 37 Minuten, in der Dillinger Sporthalle West.
Deutscher Vizemeister 1999 ist ebenfalls Lutz Schramm.Auch im Jahr 2000 konnten die Modellflieger sich wieder in Siegerlisten eintragen.
Neben vielen erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen von regional bis international gab es bei den Qualifikationswettbewerben für die Nationalmanschaft einen Doppelerfolg:

2. Platz Lutz Schramm, LSC Dillingen
3. Platz Alfred Klinck, LSC Dillingen

Zusammen mit Werner Niptsch aus Hildesheim werden sie Deutschland bei der Europameisterschaft im Saalflug in Jugoslawien 2001 vertreten.
Alfred Klinck wurde außerdem Landesmeister im Saalflug.